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Taijiquan

ist eine über sechshundert Jahre alte Bewegungskunst aus dem chinesischen Kulturkreis: Meditation, Gesundheitsübung und Kampfkunst zugleich.

Es basiert auf Übungen, die nach bestimmten Prinzipien in einer festgelegten Reihenfolge ausgeführt werden. Taijiquan kann von Menschen jeden Alters praktiziert werden, ob für die Erhaltung der Gesundheit, der Verbesserung von Befindlichkeitsstörungen oder einfach aus Lust am Leben.

Gerade in der heutigen westlichen Welt findet Taijiquan immer mehr Einfluss in der medizinischen Anwendung. Hauptsächlich in den Bereichen Haltungs- und Wirbelsäulenprobleme, Verspannungen, Atemwegsprobleme und Verdauungsbeschwerden wird es zur Therapieunterstützung hinzugezogen. Die Funktion der Systeme von Nerven, Atmung, Kreislauf, Meridianen, Knochen und Gelenken, Muskeln und Verdauung werden alle in demselben Moment angeregt und reguliert. Somit können Bluthochdruck, Herz- und Kreislauferkrankungen, Erkältungen u.v.a. mit Erfolg vorgebeugt und behandelt werden. Ruhig und langsam harmonisiert Taijiquan Geist und Körper. Durch fließenden Wechsel von Spannung und Entspannung wird Muskulatur, Herz und Kreislauf gestärkt, der Stoffwechsel angeregt und natürliche Gelenkigkeit und Flexibilität hergestellt. Fortwährende Hüftdrehung bei natürlicher Aufrechthaltung der Wirbelsäule trainiert das Gleichgewicht und alle großen Gelenke. Die eigentliche Kraft ruht in den Füßen, entwickelt sich in den Beinen, wird durch die Hüfte gelenkt, bewegt die Arme und wirkt durch die Finger.
Neben dem Erlernen der Bewegungsform wird auf zunehmende Selbstwahrnehmung Wert gelegt. Durch die Meditation in Bewegung wird der Teilnehmer befähigt, Gelassenheit und Ruhe in den bewegten Alltag hinüberzunehmen.

Gelehrt wird die Kurzform des Yang-Stils nach Professor Cheng Man-Ch'ing. Professor Cheng Man-Ch'ing (1900 – 1975) war einer der herausragendsten Taiji-Lehrer des vorigen Jahrhunderts. Er machte Taijiquan in des USA und der ganzen westlichen Welt bekannt.

Folgende Aspekte finden Eingang beim Üben des Taijiquan: Schulung des Körperbewusstseins, Bewegungskunst, Atem- und Entspannungsübungen, Entwicklung von Anmut und Kreativität, Heilgymnastik / gymnastische Lockerungsübungen, Meditation in Bewegung, sanfte Art der Selbstverteidigung (die Kraft von vier Unzen besiegt eintausend Kilo), Partnerübungen ("Push Hands") und Philosophie.

Das Erlernen von Tai Chi Chuan erfordert Geduld und Neugier im Umgang mit sich selbst und immer wieder Bereitschaft zum Neuanfang.

In China sagt man:

"Wer täglich Tai Chi Chuan übt,

wird geschmeidig wie ein Kind,

kräftig wie ein Holzfäller

und gelassen wie ein Weiser."

 

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"Rainbow Reiki" ® 1992 by Walter Lübeck